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Saarbrücker Zeitung, Lokalausgabe St. Ingbert 03.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Ingbert. Ein Oberarzt aus dem St. Ingberter Kreiskrankenhaus startet an diesem Samstag für Surgical Mission Saarland zum Philippinen-Einsatz.

Mehr als 7000 Inseln gehören zu den Philippinen. Eine davon ist Mindoro. Dorthin, genauer gesagt in die Gemeinde Roxas, führt die Reise der 15-köpfigen Truppe des Surgical Mission Saarland, die an diesem Samstag startet. Ihr Ziel: „Wir wollen helfen.“

Medizinische Unterstützung leisten, Operationen ermöglichen und Notfälle behandeln – all das, was sich die Magyan, die Ureinwohner der Insel, sonst nicht leisten können. Vier Wochen, bis zum 2. Dezember, dauert die Mission dieses Mal. Das Team setzt sich aus Ärzten, Rettungsassistenten, Pflegefachkräften und Anästhesisten zusammen. Fünf von ihnen kommen aus dem Kreiskrankenhaus St. Ingbert, andere aus Trier, Dortmund, Ingolstadt und der Schweiz. Unter ihnen ist auch der St. Ingberter Oberarzt Jan Christopher Nehl. Der Fachanästhesist ist bereits seit 2013 dabei und als Fachberater für den ärztlichen Bereich im Verein tätig. „Wir sind eine kleine Gruppe und jeder greift überall mit an. Wir arbeiten gemeinsam“, erzählt er.

Das beginnt bereits beim Packen des Materials, welches Monate vor dem eigentlichen Abflug in einem Container nach Mindoro verschifft wird. Nicht immer ist klar, ob dieser auch rechtzeitig und heil ankommt. Abgesehen von der langen Reise bis hin zum Zoll, stehen letztlich jede Menge Hürden bevor. In diesem Jahr ist zum Glück alles glatt gelaufen. Am 27. Juli ging die Fracht voll gepackt mit medizinischem Verbrauchsmaterial, Gerätschaften und allem, was für die Mission benötigt wird, auf Reisen. Von Bischmisheim über Antwerpen in Belgien, Busan in Korea nach Manila auf den Philippinen. Dort steht er seit dem 24. September bereit. 

Finanziert wird das Material, genau so wie die komplette Mission, allein durch Sach- und Geldspenden. Flüge und Unterkunft zahlt das Team zum Teil selbst. Die vier Wochen Einsatzzeit zählen außerdem zum Jahresurlaub - abzüglich von zwei Tagen Sonderurlaub pro Woche und Kopf, wie Nehl erklärt.

Schon die Reise nach Roxas ist ein Abenteuer für sich. Nach dem langen Flug nach Manila, der Hauptstadt der Philippinen auf der Insel Luzon, geht es mit dem Bus weiter zum Hafen und von dort aus per Schiff nach Mindoro. In einem kleinen Hotel beziehen die ehrenamtlichen Helfer ihr Quartier.

Bei ihrer Arbeit steht dem Team sowohl die Hilfsorganisation „German Doctors“ sowie ein heimischer Mediziner zur Seite. Sie haben bereits eine Vorauswahl an Patienten getroffen, helfen aber auch bei Verständigungsschwierigkeiten, Patiententransporten sowie Vor- und Nachsorge. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Jahr besonders schwere Operationen, etwa an der Schilddrüse oder bei Leistenbrüchen. Aber auch das Entfernen von Hautgeschwulsten und Notfälle wie Blinddarmentzündungen und Kaiserschnitte gehören dazu.

„Die Arbeit ist anstrengend. Wir sind viel und lange beschäftigt“, fasst Nehl zusammen. „Aber auch sehr erfüllend.“ Zu jeder Mission gehört auch der Besuch in einem Dorf der Patienten. Die Menschen nehmen die Hilfe gerne an, sind dankbar und wissen die Chance, die sich ihnen bietet sehr zu schätzen, so Nehl. Trotz all der Steine, die oftmals im Weg liegen, weiß er: „Wenn man auf eine so herzliche Art empfangen wird, weiß man, warum man das macht.“

 

 

 


Surgical Mission Saarland e.V. hilft nicht nur auf den Philippinen. Anfang 2017 hatte unsere Hebamme Astrid Kany die Möglichkeit in Namitete/Malawi zu arbeiten um zu helfen. In diesem Artikel bekommen wir einen kleinen Einblick in ihre Arbeit! 


In der Zeitung Paulinus berichtet unser erster Vorsitzender Franz-Josef Bermann über die Arbeit von Surgical Mission Saarland e.V. 

Viel Spaß beim lesen!


Ein wunderschöner Artikel von unserem Chirurgen Andreas Grimme. Andreas war 2016 schon Teil des Teams der Mission Mindoro und wird auch 2017 wieder mit auf die Philippinen fliegen um Menschen zu operieren, die sich ohne unsere Hilfe keine medizinische Versorgung leisten könnten. 

Vielen Dank lieber Andreas für dein Engagement!


ein Bericht von Rebecca Maaß

veröffentlicht am 28.11.2014 im Magazin "Forum"

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ein Artikel von Jakob Schmidt, veröffentlicht am 10.10.2013 im Regionalteil der Bild Saarland


veröffenlticht im "Gräfensteinbote" in KW43/2013


 ein Artikel von Doris Schmidt, veröffentlicht am 16.03.2013 in "Die Woch" Ausgabe Köllertal


ein Artikel von Thomas Brunner, veröffentlicht 02.01.2013 in "Die Rheinpfalz"


ein Artikel von Regina Zimmermann, veröffentlicht am 06.10.2012 in "Die Rheinpfalz"


ein Artikel von Sascha Müller, veröffentlicht am 29.09.2012 in "Die Woch" Ausgabe Köllertal


ein Artikel von Monika Kühn, veröffentlicht am 26.09.2012 in der Saarbrücker Zeitung


ein Artikel von Martin Zewe, Vorsitzender des Missionsförder-

vereins Kutzhof, veröffentlicht im September 2012 auf der Website des Missionsförder-

vereins


ein Artikel von Alexandra Raetzer, veröffentlicht am 08.09.2012 in der Sonderbeilage der Saarbrücker Zeitung


ein Artikel von Monika Kühn, veröffentlicht am 31.08.2012 in der Saarbrücker Zeitung


ein Artikel von Martina Kirsch, veröffentlicht am 22.08.2012 im Wochenspiegel Ausgabe Lebach/Schmelz




ein Artikel von Jakob Schmidt, veröffentlicht am 21.06.2012 im Regionalteil der Bild Saarland