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15. Mai 2018 | 20:56 Uhr


Astrid Kany erzählt am 18. Mai 2018 in Ormesheim von ihrer Arbeit in internationalen Hilfsprojekten

 

Als Hebamme kann man viele interessante Geschichten erzählen. Neben viel Ernsthaftem auch sehr viel Lustiges. Astrid Kany aus Ormesheim ist seit über 17 Jahren Hebamme, aber ihre Geschichten gehen noch weit über das hinaus, was man normalerweise in ihrem Berufsstand so erlebt. Die lebenslustige junge Frau nimmt nämlich seit drei Jahren regelmäßig an Aus- und Inlandseinsätzen des Vereins „Surgical Mission Saarland e.V.“ teil und hat dabei schon viel Aufregendes erlebt.

 

Auf Einladung des Verkehrsvereins Mandelbachtal wird Astrid Kany am Freitag, 18. Mai, um 19.00 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus in der Kapellenstraße in Ormesheim von ihren Erlebnissen im In- und Ausland erzählen. Etwa von ihrem ersten Auslandseinsatz im Jahr 2015, als die 37jährige als einzige Hebamme 2015 mit einem chirurgisch-operativen Team für vier Wochen auf der philippinischen Insel Mindoro gereist ist. Dort versorgte sie nicht nur die Schwangeren, Wöchnerinnen und Neugeborenen sondern begleitete auch pathologischen Geburten, war gar als OP-Assistentin gefordert und gab ihr Fachwissen an das dortige Krankenhauspersonal weiter.

 

Im Sommer des gleichen Jahres gründete sie mit ihrem Team den Hebammencontainer in der saarländischen Landesaufnahmestelle in Lebach und kümmerte sich dort ehrenamtlich um schwangere Flüchtlinge und ihre Kinder. 2016 führte sie ihr Weg ein weiteres Mal nach Mindoro. Diesmal kümmerte sie sich um die schwangeren Frauen der als Mangyanen bezeichneten Ureinwohner der Insel. 2017 folgte Astrid Kany einem Hilferuf aus Afrika. Mit Surgical Mission Saarland flog sie zu einem Krankenhaus in Malawi, Knapp vier Wochen war sie dort in Namitete in einem Krankenhaus fern ab der Zivilisation voll gefordert.

 

Auch in diesem Jahr saß die junge Hebamme schon auf gepackten Koffern, aber der geplante Einsatz auf dem philippinischen Mindanao musste aufgrund der momentanen politischen Situation auf der Insel aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Denn die Einsätze von Astrid Kany sind nicht nur enorm anstrengend. Teilweise sind sie auch sehr gefährlich.

Die Teilnahme an der Veranstaltung mit Astrid Kany ist kostenlos, es darf aber gerne gespendet werden. Weitere Informationen über die Hilfsorganisation finden Sie im Internet unter www.surgicalmissionsaarland.de.


Saarbrücker Zeitung, Lokalausgabe St. Ingbert 03.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Ingbert. Ein Oberarzt aus dem St. Ingberter Kreiskrankenhaus startet an diesem Samstag für Surgical Mission Saarland zum Philippinen-Einsatz.

Mehr als 7000 Inseln gehören zu den Philippinen. Eine davon ist Mindoro. Dorthin, genauer gesagt in die Gemeinde Roxas, führt die Reise der 15-köpfigen Truppe des Surgical Mission Saarland, die an diesem Samstag startet. Ihr Ziel: „Wir wollen helfen.“

Medizinische Unterstützung leisten, Operationen ermöglichen und Notfälle behandeln – all das, was sich die Magyan, die Ureinwohner der Insel, sonst nicht leisten können. Vier Wochen, bis zum 2. Dezember, dauert die Mission dieses Mal. Das Team setzt sich aus Ärzten, Rettungsassistenten, Pflegefachkräften und Anästhesisten zusammen. Fünf von ihnen kommen aus dem Kreiskrankenhaus St. Ingbert, andere aus Trier, Dortmund, Ingolstadt und der Schweiz. Unter ihnen ist auch der St. Ingberter Oberarzt Jan Christopher Nehl. Der Fachanästhesist ist bereits seit 2013 dabei und als Fachberater für den ärztlichen Bereich im Verein tätig. „Wir sind eine kleine Gruppe und jeder greift überall mit an. Wir arbeiten gemeinsam“, erzählt er.

Das beginnt bereits beim Packen des Materials, welches Monate vor dem eigentlichen Abflug in einem Container nach Mindoro verschifft wird. Nicht immer ist klar, ob dieser auch rechtzeitig und heil ankommt. Abgesehen von der langen Reise bis hin zum Zoll, stehen letztlich jede Menge Hürden bevor. In diesem Jahr ist zum Glück alles glatt gelaufen. Am 27. Juli ging die Fracht voll gepackt mit medizinischem Verbrauchsmaterial, Gerätschaften und allem, was für die Mission benötigt wird, auf Reisen. Von Bischmisheim über Antwerpen in Belgien, Busan in Korea nach Manila auf den Philippinen. Dort steht er seit dem 24. September bereit. 

Finanziert wird das Material, genau so wie die komplette Mission, allein durch Sach- und Geldspenden. Flüge und Unterkunft zahlt das Team zum Teil selbst. Die vier Wochen Einsatzzeit zählen außerdem zum Jahresurlaub - abzüglich von zwei Tagen Sonderurlaub pro Woche und Kopf, wie Nehl erklärt.

Schon die Reise nach Roxas ist ein Abenteuer für sich. Nach dem langen Flug nach Manila, der Hauptstadt der Philippinen auf der Insel Luzon, geht es mit dem Bus weiter zum Hafen und von dort aus per Schiff nach Mindoro. In einem kleinen Hotel beziehen die ehrenamtlichen Helfer ihr Quartier.

Bei ihrer Arbeit steht dem Team sowohl die Hilfsorganisation „German Doctors“ sowie ein heimischer Mediziner zur Seite. Sie haben bereits eine Vorauswahl an Patienten getroffen, helfen aber auch bei Verständigungsschwierigkeiten, Patiententransporten sowie Vor- und Nachsorge. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Jahr besonders schwere Operationen, etwa an der Schilddrüse oder bei Leistenbrüchen. Aber auch das Entfernen von Hautgeschwulsten und Notfälle wie Blinddarmentzündungen und Kaiserschnitte gehören dazu.

„Die Arbeit ist anstrengend. Wir sind viel und lange beschäftigt“, fasst Nehl zusammen. „Aber auch sehr erfüllend.“ Zu jeder Mission gehört auch der Besuch in einem Dorf der Patienten. Die Menschen nehmen die Hilfe gerne an, sind dankbar und wissen die Chance, die sich ihnen bietet sehr zu schätzen, so Nehl. Trotz all der Steine, die oftmals im Weg liegen, weiß er: „Wenn man auf eine so herzliche Art empfangen wird, weiß man, warum man das macht. 


Surgical Mission Saarland e.V. hilft nicht nur auf den Philippinen. Anfang 2017 hatte unsere Hebamme Astrid Kany die Möglichkeit in Namitete/Malawi zu arbeiten um zu helfen. In diesem Artikel bekommen wir einen kleinen Einblick in ihre Arbeit! 


In der Zeitung Paulinus berichtet unser erster Vorsitzender Franz-Josef Bermann über die Arbeit von Surgical Mission Saarland e.V. 

Viel Spaß beim lesen!


"Ein gutes Gefühl, hier zu sein und zu helfen"

 

Uwe Jäger   31.08.2015 | 08:51 Uhr

 

Mehr als 2000 Menschen leben zurzeit in der Landesaufnahmestelle in Lebach. Darunter auch einige schwangere Frauen. SR-Reporter Uwe Jäger hat eine Hebamme getroffen, die sich ehrenamtlich um die Flüchtlingsfrauen kümmert.


Ein wunderschöner Artikel von unserem Chirurgen Andreas Grimme. Andreas war 2016 schon Teil des Teams der Mission Mindoro und wird auch 2017 wieder mit auf die Philippinen fliegen um Menschen zu operieren, die sich ohne unsere Hilfe keine medizinische Versorgung leisten könnten. 

Vielen Dank lieber Andreas für dein Engagement!


Medizinische Hilfe für Bedürftige

Dennis Borces (Mitte) operiert auf den Philippinen kostenlos Bedürftige, unterstützt wird er dabei über den Verein

„Surgical Mission Saarland“ („Chirurgische Mission Saarland“) vom Missionsförderverein Kutzhof;

links im Bild Christian Motsch, der Hilfseinsätze organisiert. Fotos: Missionsförderverein

Kutzhof. Operationen für Bedürftige auf den Philippinen und weitere Hilfsprojekte konnte der 80 Mitglieder zählende Missionsförderverein Kutzhof unterstützen. In der Mitgliederversammlung wurde Martin Zewe als Vorsitzender wiedergewählt. Peter Wagner 31. Oktober 2015      

 

Über vielfältige Hilfen, die der Missionsförderverein Kutzhof in den beiden vergangenen Jahren leistete, konnte der Vorsitzende Martin Zewe in der jüngsten Mitgliederversammlung berichten. Dabei hob er auch die im vierten Jahr laufende Zusammenarbeit mit dem Verein "Surgical Mission Saarland" ("Chirurgische Mission Saarland") hervor. So konnte der Verein auf fünf ehrenamtliche Auslandseinsätze des saarländischen Ärzteteams um Dr. Dennis Borces zurückblicken, die allesamt finanzielle und ideelle Unterstützung aus Kutzhof fanden. Bei diesen Missions wurden etwa 700 Bedürftige auf den Philippinen kostenlos operiert.

Außerdem wurde vom Missionsförderverein ein AIDS-Projekt in Südafrika unterstützt sowie ein Kinderprojekt in Malawi gefördert, bei dem hungernden Kindern mit Nahrungsmittelgaben geholfen wurde.

In der Mitgliederversammlung berichtete zudem Hebamme Astrid Kany über den Aufbau einer Hebammenstation im Flüchtlingslager Lebach. Die Initiative dazu war vom Verein Surgical Mission Saarland ausgegangen.

Auch das kommende Programm stand auf der Tagesordnung der Versammlung: Der Missionsförderverein beteiligt sich wieder am Kutzhofer Adventsmarkt, und kommendes Jahr wird es auch wieder das traditionelle Missionsessen geben. Geplant ist zudem ein Kirchenkonzert im März mit den Chören der Pfarreiengemeinschaft sowie ein Adventssingen mit dem Vokalensemble Saarvoir Chanter. Zewe würdigte zudem die Unterstützung des Vereins durch die Bevölkerung und bat um weitere Anstrengungen bei der Mitgliederwerbung.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden der Vorsitzende und seine Stellvertreterin Therese Steil wiedergewählt. Mit herzlichen Würdigungen für jeweils siebzehnjährige Vorstandsarbeit wurden Schatzmeister Willi Himbert und die Beisitzerin Elisabeth Altmeyer aus ihren Ämtern verabschiedet, ihre Nachfolger sind Egon Kipper und Maria Kohlberger. Zur Schriftführerin wurde Petra Reiter gewählt.

Kraft seines Amtes gehört auch Pastor Stefan Trauten weiter dem Vorstand an.

 



ein Bericht von Rebecca Maaß

veröffentlicht am 28.11.2014 im Magazin "Forum"


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ein Artikel von Jakob Schmidt, veröffentlicht am 10.10.2013 im Regionalteil der Bild Saarland


veröffenlticht im "Gräfensteinbote" in KW43/2013


 ein Artikel von Doris Schmidt, veröffentlicht am 16.03.2013 in "Die Woch" Ausgabe Köllertal


ein Artikel von Thomas Brunner, veröffentlicht 02.01.2013 in "Die Rheinpfalz"


ein Artikel von Regina Zimmermann, veröffentlicht am 06.10.2012 in "Die Rheinpfalz"


ein Artikel von Sascha Müller, veröffentlicht am 29.09.2012 in "Die Woch" Ausgabe Köllertal


ein Artikel von Monika Kühn, veröffentlicht am 26.09.2012 in der Saarbrücker Zeitung


ein Artikel von Martin Zewe, Vorsitzender des Missionsförder-

vereins Kutzhof, veröffentlicht im September 2012 auf der Website des Missionsförder-

vereins


ein Artikel von Alexandra Raetzer, veröffentlicht am 08.09.2012 in der Sonderbeilage der Saarbrücker Zeitung


ein Artikel von Monika Kühn, veröffentlicht am 31.08.2012 in der Saarbrücker Zeitung


ein Artikel von Martina Kirsch, veröffentlicht am 22.08.2012 im Wochenspiegel Ausgabe Lebach/Schmelz


ein Artikel von Jakob Schmidt, veröffentlicht am 21.06.2012 im Regionalteil der Bild Saarland