Helfen kann jeder

jeder Euro bringt ein Projekt weiter zum Erfolg!

Kontoinhaber: Surgical Mission Saarland e.V.

 

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Spendenübergabe

Zum einen hat Friseurmeisterin Sarah Flaith in ihrem eigenen Salon in Bad Peterstal-Griesebach im Jahr 2016 auf

kleine Weihnachtspräsente für Ihre Kunden verzichtet und stattdessen die dafür geplanten 500 Euro an Surgical Mission Saarland e.V. gespendet! Zusätzlich hat Sie unter dem Motto: 'Weihnachten, die schönste Zeit des Jahres“ Leider nicht für alle Menschen auf der Welt" zu freiwilligen Spenden aufgerufen und Informationsmaterial über das Engagement ausgelegt, um Ihre Kunden über unsere

Arbeit zu informieren. Somit konnten Sie unglaubliche 760 Euro an Anke Huber-KiIgus und Walter Huber von Surgical Mission Saarland e.V. überreichen.

Dieser Unterstützung schlossen sich dann auch Rita und Norbert Räpple von dem Hotel Garni "Café Räpple" in Bad

Petersberg-Griesbach an. Beide entschlossen sich lieber dem Verein zu Spenden als ihre Kunden zu Weihnachten zu bescheren. 500 Euro konnten so übergeben werden. Und womit wir nicht gerechtet

haben: Rita und Norbert Räpple legten noch weitere 500 Euro privat drauf!

Walter und Anke konnten insgesamt also 1760 Euro für unsere Patienten entgegennehmen!

Das Ehepaar Anke Walter-Kilgus und Walter Huber waren bereits zweimal auf den Philippinen im Einsatz. Anke als

OP-Fachpflegerin und Walter übernahm als gelernter Bademeister und Masseur alle anfallende Aufgaben im Bereich Steri. Danke liebe Anke und lieber Walter, dass ihr in eurem Heimatort Bad Peterstal

ordentlich Werbung für unseren Verein und unsere Arbeit auf den Philippinen gemacht habt!

 

Wir bedanken uns bei allen Spendern, sowie Frau Sarah Flaith und Rita und Norbert Räpple für ihre mehr als

großzügige Unterstützung und garantieren, dass jeder Cent bei unseren hilfsbedürftigen Patienten ankommt.   


Bad Peterstal-Griesbach. über ihren ehrenamtlichen medizinischen Einsatz für die Not leidende Bevölkerung auf der philippinischen Insel Mindoro berichtete das Ehepaar Anke und Walter Huber am Samstagabend im gut besuchten Kulturhaus.

 

Zu den Ehrengästen zählten eine Gruppe des Trägervereins Surgical Mission Saarland e.V., sowie Bürgermeister Meinrad Baumann, David Orthmann, kaufmännischer Leiter der Mediclin Schlüsselbad-Klinik und Angehörige und Arbeitskollegen des Ehepaars Huber. Auch wurde mit Freude die Anwesenheit von vier jungen Damen von den Philippinen vermerkt, die in Deutschland eine Ausbildung im pflegerischen und medizinischen Bereich anstreben.

 

Dass Mitbürger aus der Gemeinde sich bei internationalen Hilfseinsätzen um "Menschen in Not" kümmern, erfülle ihn mit Freude und Stolz, brachte Bürgermeister Meinrad Baumann in seiner Begrüßung zum Ausdruck. Zu Beginn stellte Christian Motsch als zweiter Vorsitzender des Vereins 'Surgical Mission (Operationseinsatz)' Ziele, Aufgaben und die bisherigen Missionen vor. Ausgangspunkt sei der verheerende Tsunami 2012 auf den Philippinen gewesen. Damals sei in erster Linie auch medizinische Hilfe für die Bevölkerung lebensnotwendig gewesen. Im Anschluss wurde vom 1. Vorsitzenden des Vereins Surgical Mission Saarland e.V. die Zusammenarbeit und Kooperation des Vereins mit den German Doctors und die Versorgung der Ureinwohner durch German Doctors in ihren Dörfern berichtet.

Dem Team aus dem Saarland schlossen sich auch die gebürtige Saarländerin und Operationsschwester Anke Huber-Kilgus und ihr Ehemann, der Masseur und medinzinische Bademeister Walter Huber an. Sie hatten nun vom 19. Februar bis 12. März ihren zweiten Einsatz auf den Philippinen. Auf der Insel Mindoro befindet sich auch die Minderheit der Ureinwohner. Sie leben in großer Armut und ohne jegliche medizinische Versorgung. Der Verein hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, mit entsprechenden Einsätzen direkt vor Ort tätig zu sein. Zweiter Vorsitzender Christian Motsch hob die drei Säulen hervor, auf denen die Missionen stehen. Zuerst ist es die direkte medizinische Hilfe an den Menschen in vielerlei Hinsicht. Aber auch die Weiterbildung für die philippinischen Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen sehen sie als ganz wichtige Aufgabe. Hinzu kommt noch die Ausbildung von Helfern und Gruppen in erster Hilfe und medizinischer Erstversorgung.    

 

Von den Vorbereitungen mit Versendung von Operationsgeräten, Medikamenten und anderen wichtigen Gerätschaften über den langen Flug über elftausend Kilometer bis zur Ankunft auf Mindoro berichteten Anke und Walter Huber dann vom Alltag ihres Einsatzes. Aufbau und Ausrüstung der beiden Operationssäle, des Untersuchungsraumes, des Aufwachraumes und der Ambulanz musste das Team alles in Eigenarbeit selbst bewältigen. Die Unterbringung des OP-Zentrums im baufälligen Rathaus ist keine Seltenheit. Unterstützung im Vorfeld und in der Nachsorge erfuhren sie von den 'German Doctors', einer weltweit tätigen ärztlichen Hilfsorganisation. Ihre Schilderungen waren mit vielen Bildern in einer Präsentation belegt worden. Sowohl die Texte als auch die Bilder waren alle tief beeindruckend, meist auch bewegend. Alle vier Vortragenden verstanden es aber mit großem Einfühlungsvermögen, einen Einblick in das Leben der Menschen dort zu geben. Deren Leben ist von großer Armut und ohne jegliche soziale Versorgung geprägt. Krankenversicherung ist für die Menschen dort nicht bezahlbar, deshalb haben die meisten auch keine. In Krankenhäusern und in Ambulanzen sitzt der Kassier an der Pforte. Nur wer bezahlen kann, wird behandelt. Wenn das Team aus Deutschland da ist, warten die Menschen dort oft den ganzen Tag, und zwar geduldig, bis sie an die Reihe kommen. Niemand ist mürrisch oder quängelt gar. Auch die Kinder verhalten sich angemessen, haben allerdings auch oftmals Angst vor der Behandlung, da sie meist noch nie einen Arzt gesehen hatten. Eines aber haben alle gemeinsam, sie sind unendlich dankbar für die Hilfe, die sie von den Medizinern aus Deutschland erfahren.

Bemerkenswert ist noch die Geburtsstation gewesen. Die Hebamme im Team hatte während des Aufenthalts viel zu tun, zahlreichen Babys half sie auf die Welt.

 

Die Referenten hätte noch stundenlang berichten können. Ihr zweieinhalbstündiger Vortrag mit Pausen war jederzeit hoch interessant und führte die Anwesenden in eine völlig andere Welt. Vor dem Elend, der Armut und der schlechten Versorgung auf allen Gebieten erscheinen einem die 'Wehwehchen' im reichen Europa beschämend.

 

 

Der Verein, bei dem alle ehrenamtlich im Einsatz sind und die einen Großteil ihres Urlaubs im Team verbringen, ist deshalb auf großherzige Sponsoren und Spender angewiesen. Der Eintritt für den Abend sowie die kleinen Erfrischungen mit Getränken und einem Imbiss waren kostenfrei. Jedoch wurde Etliches in die bereit gestellten Kässchen und Körbchen gegeben.

 

Von Fred-Jürgen Becker, Bad Peterstal