Mindoro

In Kooperation mit:

GERMAN DOCTORS


Die Mission Mindoro fand insgesamt 4 Mal statt.

Insgesamt 4 Missions konnten wir auf der philippinischen Insel Mindoro verwirklichen.

Unterstützt wurden wir jedes Mal von "German doctors" vor Ort, welche die Patienten im Vorfeld betreuen und die Planung des Patiententransports übernehmen. Aber uns auch während der Zeit bei Organisation und vor allem sprachlich vor Ort unterstützen.

Wie bei jeder Mission wird auch diese Mission von den Teilnehmern ehrenamtlich und ohne Bezahlung durchgeführt. Im Gegenteil: die noch berufstätigen Mitgliedern nehmen sich 3 – 4 Wochen ihres Jahresurlaubs um an der Mission teilnehmen zu können.

Auf Mindoro haben wir uns auf die Versorgung auf die sogenannten Mangyan fokussiert. 

Die Schwerpunkte lagen auf der chirurgischen Arbeit, sowie der Geburtshilfe. Zusätzlich übernahmen wir die Notfallversorgung für die nähere Umgebung. Um die Nachhaltigkeit unserer Arbeit zu verbessern boten wir wie auf der Insel Siquijor Fortbildungsmöglichkeiten (Notfallmedizin) an. 


Missionübersicht

Die Insel

Mindoro ist eine Insel im Westen der Philippinen.

Bevölkerung

 

Die Insel hat laut der Volkszählung aus dem Jahr 2000 über 1 Mio. Einwohner, die Tagalog sprechen. Die größte Stadt ist Calapan an der Nordküste mit über 100.000 Einwohnern.

Geografie

 

Mindoro ist mit einer Fläche von 9.735 km² die siebtgrößte Insel der Philippinen, zusammen mit Nebeninseln umfasst sie 10.244,50 km². Die Insel erstreckt sich über 110 km in Nord-Süd-Richtung und bildet eine Landspitze nach Nordwesten. In Ost-West-Richtung ist sie ungefähr 80 km breit. Ein ebenfalls in Nord-Süd-Richtung verlaufender Bergrücken trennt Ost- und Westküste. Der höchste Berg ist der Halcon im Norden mit 2.582 m, im Süden erhebt sich der Baco. Im Nordosten liegt unweit der Küste der 10 km lange Naujan-See.

Im Nordosten liegt die philippinische Hauptinsel Luzon. Direkt vor der Nordostküste liegen die kleinen Inseln Verde und Maricaban, in der vielbefahrenen Isla-Verde-Straße, und die Calavite-Straße trennt Mindoro von den Lubang-Inseln im Nordwesten.

Im Westen erstreckt sich die Mindoro-Straße mit den Nanga-Inseln und der größeren Insel Busuanga. Die Gewässer direkt vor der Küste, vor dem Apo-Riff, werden auch Apo East Passage genannt.

Im Süden ist die Insel Ilin nur durch einen schmalen, etwa 500 m breiten Meeresarm getrennt. Im Süden beginnt auch die Sulusee, im Südosten die Tablas-Straße und im Osten die Sibuyan-See mit der Insel Marinduque und den Romblonen.

Verwaltung

 

Mindoro wird zu der Inselgruppe Luzon gerechnet, die zusammen mit den anderen beiden Gruppen Visayas im Zentrum und Mindanao im Süden den Inselstaat der Philippinen bildet.

Die Insel ist in zwei Provinzen aufgeteilt: Oriental Mindoro mit der Hauptstadt Calapan und Occidental Mindoro mit Mamburao.

Am 13. Juni 1950 wurden Occidental Mindoro und Oriental Mindoro eigenständige Provinzen der Philippinen.

Beide Provinzen gehören zusammen mit den Provinzen Aurora, Batangas, Cavite, Laguna, Marinduque, Palawan, Quezon, Rizal und Romblon zur philippinischen Region IV. Beide Provinzen werden gemeinsam mit Romblon und Marinduque zum Bezirk IV-B oder MIMARO (früher MIMAROPA) zusammengefasst.

Natur

 

Auf der Insel liegen insgesamt drei Nationalparks, der Mount Iglit Baco National Park, der Lake-Naujan-Nationalpark und der Mount Calavite Wildlife Sanctuary, die seltenen Tierarten wie dem Tamarau, dem Mindorokuckuck, der Großen Mindoro-Fruchttaube, dem Mindoro-Pustelschwein, der Mindoro-Ratte und der Mindoro-Dolchstichtaube als Habitat dienen. Auch Panay-Warane wurden gesehen. In der Stadtgemeinde Rizal wurde eine Aufzuchtstation für das größte Säugetier der Philippinen aufgebaut, den Tamara

Kultur

 

Mangyan

 

Die Indigene Völker der Provinz sind die Mangyans (Manguianes in Spanisch, Mañguianes in altem Tagalog), die aus 7 verschiedenen Volksstämmen bestehend. Sie besiedeln das Innere der Insel und sind hier insbesondere im Hochland sesshaft. Die Mangyans lebten bereits vor der Ankunft der Spanier auf der Insel. Es ist zu vermuten, dass sie ursprünglich aus Indonesien kamen, ehe sie sich auf der Insel niedergelassen haben.

Es gibt viele historischen und geophysikalische Zeugnisse, dass die Mangyans ehemals die Küsten bewohnten, ehe sie gezwungen waren, sich in den Dschungel im Inneren der Insel zurückzuziehen, als die spanischen Kolonisatoren Mindoro erreichten. Hauptgründe für diesen Rückzug war die Umgehung kultureller Auseinandersetzung, Vermeidung von Krankheiten und die Bewahrung ihrer Lebensweise.

Heute wird die Anzahl der Mangyans auf nur rund 10 % der Gesamtbevölkerung und damit auf etwa 100.000 Individuen geschätzt,[2] deren Lebensraum sich über beide Provinzen erstreckt. Dennoch gibt es keine genauen Zahlen über ihre sie, da viele von ihnen noch in den höhergelegenen Regionen der Insel und damit weit abseits der Zivilisation leben und sie zudem den Kontakt zu den Flachlandbewohnern meiden.

Mangyan

Quelle Wikipedia

Bilder