Mission Siquijor


Die Mission Siquijor fand 2014 bereits zum dritten Mal statt.

Angefangen hat alles im Jahre 2011:

Dennis Borces war als freiwilliger Arzt für sechs Wochen auf der Insel Cebu, Philippinen. 

Dort konnte er sich von der Lage der Krankenhäuser und der Aussichtslosigkeit der Patienten, die sich keine medizinische Behandlung leisten können, überzeugen. In dieser sehr eindrucks- und ereignisvollen Zeit reifte die Idee, zusammen mit engagierten Kollegen arme Menschen auf der philippinischen Insel Siquijor, die sich eine Operation nicht leisten können, zu operieren. Die Wahl fiel auf Siquijor, weil das seine Heimatinsel ist.

Dennis Borces ist zwar in Deutschland geboren und aufgewachsen, seine Eltern stammen aber von den Philippinen, sein Vater aus Cebu, seine Mutter aus Siquijor, wo auch weitere Verwandte der Familie leben oder aus verschiedenen Orten der Welt heimkehren.

Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Dennis Borces zusammen mit einem St.Ingberter Chirurgen, der sich bereit erklärte, ihn dabei tatkräftig zu unterstützen und mit ihm auf die Philippinen zu fliegen, um dort im Krankenhaus drei Wochen lang zu operieren.

Am Anfang hörten sich ihre Pläne ziemlich naiv an und weit von jeder Realität entfernt - nur sie beide, ohne jede Vorbereitung, zwei deutsche Chirurgen in einem fremden Land, in einem Krankenhaus, in dem die Bedingungen keinesfalls vergleichbar mit den europäischen sind, von der Ausrüstung ganz zu schweigen. Es war klar, dass sie aus genau diesen Gründen dort operieren wollen, dass sie für sich die Herausforderung suchen, dass sie sich neuen Aufgaben stellen wollen. Niemand nahm sie ernst.

Es hörte sich auch nicht ernst an, einige Monate lang hörte man immer wieder: "Wir fliegen Ende Oktober 2012 nach Siquijor und operieren arme Menschen, wir wollen einfach nur operieren.“

Jeder hat die beiden unterschätzt, im frühen Sommer als das Projekt noch in den Kidneschuhen steckte, wurde die regionale Presse aufmerksam auf das Projekt: "Saarchirurg rettet Kinder auf den Philippinen".

Im Juni stand das Team fest und im Oktober 2012 flogen 4 Chirurgen, 1 Anästhesiepfleger, 1 Anästhesist, 3 Rettungsassistenten auf die Philippinen.